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Untergrundprüfung

Bedenkenanmeldung nach VOB

Dem Auftragnehmer obliegt nach VOB die allgemeine Beurteilung und Prüfung des Untergrundes. Hat der Auftragnehmer Bedenken gegen die vorgesehene Art der Ausführung, gegen die Güte der vom Auftraggeber gelieferten Bauteile oder Bedenken wegen Mängeln an Vorleistungen anderer Unternehmer, so hat er dies dem Auftraggeber unverzüglich, schon vor Beginn der Arbeiten, schriftlich mitzuteilen.

Es kann sich bei der vorgeschriebenen Prüfung und Beurteilung des Untergundes, hinsichtlich seiner Eignung für Beschichtungs- und Tapezierarbeiten, nur um die Feststellung sichtbarer oder anderweitig erkennbarer Mängel handeln, die durch baustellenübliche Prüfungen (z.B. Augenschein, Benetzungs- und Kratzproben) festgestellt werden können. Daher kann auch nur die Oberfläche eines Untergrundes beurteilt werden.

Sind Mängel sichtbar oder erkennbar, die zu Bedenken Anlass geben, ist es gegebenenfalls erforderlich, den Prüfungsumfang zu erweitern, damit die Bedenken beschrieben und begründet werden können.

Materialprüfungspflicht

Der Handwerker muss den Kunden darauf hinweisen, wenn er Bedenken gegen das vorgesehene Material hat. Er hat in diesen Fällen zu kontrollieren, ob die zum Einsatz kommenden Materialien für die Art der Aufgabe geeignet sind. Keine Prüfungspflicht besteht, wenn das zu verwendende Material durch einen sachkundigen Auftraggeber eindeutig vorgeschrieben wird und die geforderte Ausführung dem Stand der Technik entspricht.